Rote Matinée- Gelungene Veranstaltung mit Carola Veit
Frischer Wind für Hamburg - das konnte man bei der ersten Roten Matinee der Bergedorfer Abgeordneten gut spüren. Denn Carola Veit, unsere junge Bürgerschaftspräsidentin, brachte durch ihre direkten und wenig polit-sprech verschwurbelten Aussagen Klartext. Als Präsidentin aller Parlamentarier ist sie nicht nur für gute Abläufe der Sitzungen verantwortlich. Sie ist auch dazu gewählt, die Rechte der Abgeordneten (unabhängig ob von Regierungs- oder Oppositionsfraktionen) zu sichern. Z. B. wenn die Regierung auf Parlamentarier-Anfragen nicht oder ausweichend oder unklar antwortet. Transparenz politischen Handelns spielte eine größere Rolle in der Diskussion im Serrahn-Forum. Zwar sind alle Bürgerschafts- und Ausschuss-Sitzungen öffentlich, aber eine intensivere Kommunikation zw. Bürgern und Parlamentariern liegt ihr am Herzen. Abgeordneten-Watch ist solch ein Forum, die individuellen Antworten der Parlamentarier abzufragen und ihre Meinungsbildung zu beeinflussen (http://www.abgeordnetenwatch.<wbr></wbr>de/hamburg-320-0.html).
Aber auch aktuelle politische Fragen hatten ihren Platz in der anderthalbstündigen Diskussion mit ca. 40 Teilnehmern; so die aktuelle Auseinandersetzung um den Tod der kleinen Chantal in ihrer...
Rote Matinée- Frischer Wind für Hamburg mit Carola Veit (Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft)
Am Sonntag, den 5. Febuar 2012, um 11 Uhr im Gewerkschaftszentrum, Serrahnstraße 1
Mit der ersten roten Matinée öffnet sich eine neue Veranstaltungsreihe in Bergedorf. Immer Sonntagvormittags bieten die Bergedorfer SPD-Bürgerschaftsabgeordneten interessante Gesprächspartner an. Bei Kaffee und Brötchen möchten wir gemeinsam mit Ihnen das erste Regierungsjahr Revue passieren lassen und mit unserem Ehrengast, der Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Carola Veit, in das Jahr 2012 blicken.
Es laden Sie ein :
Peri Arndt, Lars Holster, Gert Kekstadt,Gerhard Lein, Christel Oldenburg, Ali Simsek
SPD-Fraktion fordert Anpassung der Lehrerausbildung an die Erfordernisse eines inklusiven Bildungssystems
Immer mehr Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden an allgemeinbildenden Schulen angemeldet. Dies bringt veränderte Anforderungen für die Lehrerschaft mit sich. Die Betreuung der Kinder kann nicht allein durch Sonder- und Sozialpädagogen übernommen werden. Deswegen müssen die Methoden des inklusiven Unterrichts auch in der allgemeinen Lehrerausbildung berücksichtigt werden. Die SPD-Fraktion hat dazu einen entsprechenden Antrag (siehe Anlage) für eine Reform der Lehrerausbildung zur nächsten Bürgerschaftssitzung eingereicht. Lars Holster, Fachsprecher Schule der SPD-Fraktion: "Damit die Lehrerinnen und Lehrer gut auf ihre spätere berufliche Tätigkeit vorbereitet werden, ist eine Ausrichtung auf die Erfordernisse der inklusiven Beschulung sowohl in der universitären Phase der Lehrerausbildung als auch im Vorbereitungsdienst notwendig. Die Ziele der Reform der Lehrerbildung müssen in diesem Sinne fortgeschrieben und erweitert werden."Holster weiter: "Nachdem wir vor wenigen Wochen eine Fortbildungsoffensive für die Lehrerschaft beschlossen haben, um den akuten Bedarf an Kenntnissen für die inklusive Bildung zu decken, ist es jetzt in einem zweiten Schritt notwendig, eine Anpassung der Lehrerausbildung...
Kommen Sie gut rein ins Neue Jahr!
Das Jahr 2011 geht zu Ende. Politisch ein Jahr großer Bedeutung für unsere Stadt. Nach 10 Jahren Opposition wurde die SPD wieder zur Regierungspartei, und dies auch gleich mit absoluter Mehrheit. Dies ist eine große und noch nicht abgeschlossene Herausforderung. Olaf Scholz, unser erster Bürgermeister sagte bei Amtsantritt, dass es sein und unser aller Bemühen sein muss, in vier Jahren wieder vor die Wähler zu treten in dem Bewusstsein, die Wahlzusagen eingehalten zu haben und mit gutem Gewissen erneut um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler zu bitten. Bis dahin ist noch ein langer und auch schwieriger Weg, aber ich bin mir nach dem ersten dreiviertel Jahr sicher, dass wir den richtigen Kurs eingeschlagen haben.
Für mich ist es nach zwei Wahlperioden Opposition die erste in Regierungsverantwortung. Dies ist ein großer Unterschied. Jetzt geht es nicht um das Brandmarken der Fehler anderer, um den Versuch Alternativen für falsches Regierungshandeln zu präsentieren. Jetzt geht es darum, die Mehrheit unserer Bevölkerung und damit auch die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler von unseren Entscheidungen zu überzeugen.
Das erste Jahr hat mir Freunde bereitet, Nicht nur weil wir jetzt in der Bürgerschaft 6 Abgeordnete der SPD aus...